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Brachycephales Syndrom beim Mops

Neben den klassischen kurznasigen Rassen wie englische und französische Bulldogge, Shih Tzu, Boxer, Pekinese, Yorkshire und Boston Terrier, gehört auch insbesondere der Mops zu den Hunden, die Atemwegsprobleme in Verbindung mit dem sog. brachycephalen Syndrom aufweisen. Klassische Symptome sind Stress- und Hitzeintoleranz, Schnorcheln, Röcheln oder andere Geräusche der oberen Atemwege, Erbrechen, und akute Atemwegsbeschwerden bis hin zum Kollaps.

Die Ursache der Problematik liegt in den rassetypischen verengten Nasenlöchern und der Verlegung des Luftweges in der verkürzten Nasenhöhle durch die Nasenmuscheln. Oft findet sich zusätzlich auch eine Überlänge des Gaumensegels. Infolge des sich ständig wiederholenden negativen Druckes bei der Einatmung werden die Gewebe zunehmend gereizt und schwellen entzündlich an. Dadurch verlegen sich die zuführenden Atemwege im Laufe der Zeit immer mehr. Als Folgeschäden verlagern ausgestülpte Schleimhauttaschen noch zusätzlich den Eingang zur Luftröhre. Je länger dieser Zustand fortbesteht, desto mehr verschlechtern sich die Druckverhältnisse im Kehlkopf und dem Eingangsbereich der Luftröhre. Schließlich kann eine Schädigung des Kehlkopfes zur ständigen Verlegung der Luftröhre führen. Auch Lungenentzündungen und Lungenödeme, Entzündungen der Speiseröhre und des Magens treten auf. Je früher in diesen Teufelskreis eingegriffen wird, desto geringer ist das Ausmaß der Folgeschäden.

Die Therapie besteht in einer chirurgischen Korrektur der bestehenden Veränderungen. Die Operation beinhaltet je nach Notwendigkeit eine Erweiterung der Nasenlöcher, ein Kürzen des Gaumensegels und eine Entfernung der ausgestülpten Schleimhauttaschen.

Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je früher diese Operation durchgeführt wird.

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